
Zeugin im "Raser-Prozess" möglicherweise im Vorfeld bedroht
Eine Zeugin im Prozess um den mutmaßlichen "Todesraser" von Remscheid-Lennep ist möglicherweise im Vorfeld ihrer Aussage bedroht worden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 15:12
Am Mittwoch (25.02.) wurden vor dem Wuppertaler Landgericht mehrere Zeugen gehört, darunter auch eine Ex-Freundin des 25-jährigen Angeklagten. Sie soll mit den Worten „Gehst du ins Gericht, lasse ich dir eine Kugel in den Kopf schießen.“ bedroht worden sein. Diese Aussage soll nicht vom Angeklagten selbst gekommen sein, soll sich aber auf einen Vorfall beziehen, der zwischen dem Angeklagten und der Zeugin vorgefallen ist. Solch eine Drohung ist eine Straftat, sagt Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. Man ermittele jetzt wegen des Verdachts zur Anstiftung zur Falschaussage. Trotz allem hat die Zeugin gestern vor Gericht ausgesagt. Morgen wird der Mordprozess um den Tod der 19-jährigen Hanna fortgesetzt. (ns)