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Hofschaften im RSG-Land

Echt bergisch leben - Hofschaften im RSG-Land

Hofschaften - das ist was ganz Besonderes. In dieser Form gibt es sie nur noch hier im Bergischen. Wir schauen diese Woche, wie die Menschen in den Hofschaften heute leben. Von der Nachbarschaftshilfe übers Hoffest bis zum Bescherungsverein.





Hofschaft Grund - Idylle pur

Nur 15 Minuten Autofahrt von der Remscheider Innenstadt entfernt liegt die Hofschaft Grund. Offiziell gehört sie zum Stadtteil Lüttringhausen. Der Grund liegt in der Nähe der Morsbachtalstraße, sehr idyllisch mitten in der Natur. Auch wenn die Hofschaft zur Großstadt Remscheid gehört, fühlt man sich hier wie auf dem Land. Die Bewohner genießen die Natur sehr und leben eine gute Nachbarschaft.


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Hofschaft Grund - Die Hofkirmes

Mitten zwischen den alten Fachwerkhäusern und neuen Einfamilienhäusern feiern die Grunder jedes Jahr eine Hofkirmes. Viele Nachbarn sind Hofschaft aufgewachsen und haben die Kirmes schon als Kinder geliebt.
Die erste Kirmes gab es im 19. Jahrhundert. In den 70er Jahren ist die Tradition eingeschlafen. Aber vor sieben Jahren haben die Nachbarn die Kirmes gemeinsam wiederbelebt. Und jetzt ist die Kirmes wieder richtig beliebt.
In der Adventszeit gibt es im Grund außerdem einen kleinen Weihnachtsmarkt.
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Hofschaft Grund - Kindheitserinnerungen

Viele Menschen, die im Grund aufgewachsen sind, wohnen heute noch dort oder sind nach einer Zeit woanders wieder in die Hofschaft gezogen. Deshalb verbinden viele Grunder mit der Hofschaft Kindheitserinnerungen. Davon und wie es im Grund früher aussah, haben die Nachbarn uns im Interview erzählt.


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Hofschaft Grund - Feiern und helfen

Die Nachbarn im Grund feiern gerne zusammen. Man lädt sich gegenseitig zu Geburtstagsfeiern ein. Dabei wird auch mal der ein oder andere Schnaps getrunken. Nur logisch eigentlich, dass der Grund sein eigenes, alkoholisches Getränk hat: den "Grunder Bitter". Auch davon haben uns die Nachbarn der Hofschaft erzählt.


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Hofschaft Keusenhof - Wo Nachbarn Freunde sind

Bei Solingen-Ohligs denkt man an die trubelige Fußgängerzone und den Hauptbahnhof mit den vielen Zügen. Solingen-Ohligs kann aber auch ruhig und ländlich. Nur fünf Minuten von der Ohligser Innenstadt entfernt liegt die Hofschaft Keusenhof gibt es viele alte Fachwerk-Häuser mit schiefen Wänden. Einen Bauernhof mit Kühen und Schweinen. Und sogar ein Bed-and-Breakfast, wo Leute Urlaub machen oder Geschäftsreisende absteigen.


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Hofschaft Keusenhof - Tradition vs. Moderne

Der Keusenhof wird 1357 zum ersten Mal erwähnt. Viele Gebäude dort stammen noch aus dem Mittelalter. Manche Nachbarn haben die alten Fachwerkhäuser ganz bewusst gekauft und wunderschön renoviert. Andere haben neue Häuser gebaut.
Typisch für den Keusenhof sind auch die alten, bergischen Klöntüren. Wofür die sich besonders eignen, haben die Nachbarn uns erzählt.

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Hofschaft Keusenhof - Gemeinsame Aktionen

Der Verein "Wir im Keusenhof" kümmert sich darum, dass die Hofschaft ihren traditionellen Charakter behält. Er forscht über die Geschichte des Keusenhofs und sammelt alte Bilder. Vor allem organisiert der Verein aber gemeinsame Aktivitäten. Es gibt Hoffeste, gemeinsame Ausflügen, einen Dreck-Weg-Tag und Filmabende in der alten Scheune.
Außerdem gibt es im Keusenhof einen Bauernhof mit Hofladen. Der versorgt die Nachbarn auch außerhalb der Öffnungszeiten mit Fleisch und Wurst.
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Hofschaft Keusenhof - Adventsfenster

Noch eine schöne Aktion der Nachbarn im Keusenhof: an jedem Adventswochenende gibt es ein Adventsfenster. Immer abwechselnd gestaltet ein Nachbar ein beleuchtetes Fenster. Dort treffen sich dann alle Nachbarn zum Essen, Trinken und Quatschen.
Aber wenn man so eng zusammen lebt und so viel gemeinsam macht: gibt es da nicht auch mal Streit? Auch darüber haben wir mit den Leuten im Keusenhof gesprochen.
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Hofschaft Büchen - Idylle und Sicherheit

An der Stelle, wo die Werkzeugtrasse die Straße Vieringhausen kreuzt, direkt hinter "Winnie`s Brutzelbude" - dort liegt die Remscheider Hofschaft Büchen. Eine Ansammlung von alten Schieferhäusern und neuen Gebäuden. Die Nachbarn dort haben uns erzählt, wie idyllisch sie leben und warum ihnen die Hofschaft ein Gefühl der Sicherheit gibt.


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Hofschaft Büchen - Der Bescherungsverein

In vielen Remscheider Hofschaften gab es früher Bescherungsvereine. Sie wurden im 19. Jahrhundert von den Anwohnern gegründet, damit auch die Kinder aus armen Familien an Feiertagen ein Geschenk bekommen konnten. Heute gibt es Bescherungsvereine nur noch in vier Remscheider Hofschaften, sonst nirgendwo.
Deutschlands ältester Bescherungsverein ist im Remscheider Büchen. 1886 hat sich der Verein gegründet. Bis heute gibt es im Büchen ein großes Weihnachtsfest für alle Kinder der Hofschaft. Jedes Kind bekommt ein Geschenk im Wert von 25 Euro. Die Büchener haben uns von den tollen Weihnachtsfeiern erzählt.
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Hofschaft Büchen - Das Hoffest

Eine lange Tradition hat in der Hofschaft Büchen auch das jährliche Hoffest. Das organisieren alle Nachbarn und der Verein "Büchener Einigkeit" zusammen. Davon haben sie uns im Interview erzählt.




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Hofschaft Büchen - Hahneköppen

Die Menschen in der Hofschaft Büchen leben noch alte, bergische Traditionen. Im Rahmen des Hoffestes veranstaltet der Verein "Büchener Einigkeit" zum Beispiel jedes Jahr das Hahneköppen. Eine Tradition, mit der nicht jeder etwas anfangen kann. Die Büchener haben uns deshalb erzählt, warum sie das Hahneköppen lieben und wie das genau abläuft.



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Hofschaft Eigen - So war es dort früher

Direkt hinter dem vielbefahrenen Frankfurter Damm in Solingen liegt ganz idyllisch die Hofschaft Eigen. Früher gab es dort einen richtigen großen, landwirtschaftlichen Betrieb. Heute ist ein kleiner Bauernhof übrig geblieben. Neben den neuen Häusern gibt es noch Fachwerk und Schiefergebäude, dahinter Wiesen und Bäume.
Hans-Peter Boden ist im Eigen aufgewachsen und kann sich noch gut daran erinnern, wie es in der Hofschaft früher ausgesehen hat. Auch seine Tochter Silke Wielpütz hat eine idyllische Kindheit im Eigen erlebt.
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Hofschaft Eigen - Sitzbank und Gemeinschaftsgrill

In einer Hofschaft wohnen - das ist etwas ganz Besonderes. Darin sind sich die Nachbarn im Eigen einig. Michael Schultheiß ist eigentlich LKW-Fahrer. Nebenbei betreibt er im Eigen aber noch einen kleinen Bauernhof mit Kühen. "Einmal Landwirt, immer Landwirt", sagt er.
Und auch seine Nachbarn sagen: "Einmal Hofschaft, immer Hofschaft". Sie haben im Eigen extra eine große Sitzbank gebaut, daneben steht ein Gemeinschaftsgrill. Und auch sonst machen die Nachbarn viel zusammen und gehen durch dick und dünn.
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Hofschaft Eigen - Das Pöttfest

Die Nachbarn im Eigen haben sogar einen Verein: den "Eigener Pött- und Heimat-verein". Der organisiert einmal im Jahr das Pöttfest. Mit Livemusik, Verlosung, lecker Essen und Trinken. Das Fest ist dieses Jahr am 25. und 26. August. Liveact ist diesmal die Solinger Band "Pirates of love".
Das Fest gibt es schon seit mehr als 80 Jahren. Eine Zeit lang gab es nicht genug freiwilliger Helfer, so dass das Fest einige Jahre ausgefallen ist. Vor zehn Jahren dann haben die Nachbarn das Pöttfest wieder belebt und zeigen seitdem in jedem Jahr, wie gerne sie ihre Freundschaft und ihren Zusammenhalt feiern.
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Hofschaft Eigen - Anderer Menschenschlag

Der Eigener Pött- und Heimatverein hat in der Hofschaft auch ein eigenes Vereinsheim. Das hat jeden Sonntag geöffnet. Wer Lust hat, kommt vorbei. Die Nachbarn unterhalten sich, trinken ein Bier oder spielen Skat.
Wenn man so eng zusammen lebt - gibt es da nicht auch einmal Streit? Auch darüber haben wir mit den Leuten im Eigen gesprochen.



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Hofschaften - Von früher bis heute

Heute haben wir zwei große Städte hier im RSG-Land: Remscheid und Solingen. Aber ursprünglich hatten wir hier ganz viele kleine Mini-Dörfchen. Die Hofschaften. Einige Dutzend davon gibt es noch heute. Kleine Ansammlungen von ehemaligen Bauernhöfen und Fachwerk-häusern, dazu sind neue Gebäude gekommen. Heute sind diese Hofschaften in unsere Städte integriert, grenzen oft an ganz normale Wohn-straßen. Über die Geschichte der Hofschaften haben wir mit der Remscheider Historikerin Claudia Holtschneider gesprochen.

Foto: Copyright "Wir im Keusenhof e.V."
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Stand: 19.8.2017 15:00